Unterstützung für Landminen-Opfer in Bosnien und Herzegowina

In den Böden in Bosnien und Herzegowina werden noch immer Hunderte Landminen vermutet. Personen, die den Landminen zum Opfer fallen, erleiden verheerende Schäden, können teilweise ihre Arbeit nicht mehr aufnehmen und ihre Familien nicht mehr versorgen.

Spieler des Sitting Volleyball Match

22 Jahre nach Beendigung des Krieges sind noch immer 129 Städte und Gemeinden von den Landminen betroffen. Auch heute noch ist die Sicherheit von 545.000 Menschen in Bosnien gefährdet. In Zusammenarbeit mit World Vision finanziert die Europäische Union ein Projekt, das Opfern von Landminen mehr soziale und ökonomische Unterstützung zuspricht. Mit finanzieller Unterstützung für Unternehmer und gesellschaftlichen Veranstaltungen wird ein Bewusstsein und Aufmerksamkeit für die Opfer erstellt. Ziel dieses Projektes ist die wirtschaftliche Stabilität der Opfer und die soziale Reintegration von mindestens 200 Minen Opfern und ihren Familien in 11 ausgewählten Gemeinden, die von Landminen betroffen sind.

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Akzeptanz und Bewusstsein in der Gesellschaft stärken

Personen mit körperlicher Beeinträchtigung werden in Bosnien und Herzegowina immer noch sozial benachteiligt behandelt. Für sie sind alltägliche Aktivitäten, wie Kaffee trinken oder einen Freund treffen, nicht möglich, da es vielerorts an behinderten-gerechten Lösungen mangelt. Innerhalb des Projektes sollen mindestens 150 Opfern von Landminen Zugang zu besseren Services zur Rehabilitation bekommen und Aktivitäten zur Förderung von sozialer Integration geboten werden.

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Medienaufmerksamkeit generieren

Über Repräsentanten in den Medien versucht das Projekt eine positive und respektvolle Umgebung für Menschen mit Beeinträchtigungen zu erschaffen. Das Projekt fördert zudem 22 professionelle Experten, die speziell für die Bedürfnisse von Landminen-Opfern ausgebildet werden. 

Dieses Projekt wird von der EU unterstützt.

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