Tausende syrische Flüchtlinge

leben immer noch ohne Wasserversorgung

Der Krieg in ihrem Heimatland hat mehr als 1 Millionen Syrer zur Flucht in den Libanon gezwungen. Rund die Hälfte von ihnen sind Kinder. Sie gehörten schon vor dem Krieg zur ärmeren Bevölkerungsschicht und mussten fast ihr ganzes Hab und Gut in Syrien zurücklassen. 70 Prozent der Flüchtlingsfamilien leben unter der Armutsgrenze.

Innerhalb von 2 Stunden werden temporäre Wassersysteme installiert.

2017 konnten in einem Projekt in Zusammenarbeit mit UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, die Lebensbedingungen von rund 30.100 syrischen Flüchtlingen in der westlichen und zentralen Bekaa-Ebene verbessert werden. Rund 46.100 Flüchtlinge leben aber weiterhin ohne festen Wasseranschluss in 472 Zeltsiedlungen.

Zeltsiedlungen ohne Wasseranschluss

Die syrischen Kinder und Familien in der Bekaa-Ebene wohnen überwiegend in völlig überfüllten Zeltsiedlungen, die sich auf privatem Land befinden. Diese Siedlungen sind meist nicht an die öffentliche Wasser- und Sanitärversorgung angeschlossen. Die hygienischen Bedingungen, unter denen die Flüchtlinge leben, sind oft katastrophal. Das setzt die Kinder und Familien der Gefahr von Krankheiten aus, die durch verunreinigtes Trinkwasser und fehlende Sanitäranlagen verursacht werden.

Etablierung einer Abfallwirtschaft
Einrichtung von Sanitäranlagen

Etablierung von Wasserversorgungs-Systemen

World Vision Österreich wird im Jahr 2018 mit Unterstützung von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, die Lebensbedingungen von rund 46.100 syrischen Flüchtlingen in der westlichen und zentralen Bekaa-Ebene verbessern. Die Wasserversorgung mit  LKWs wird eingerichtet, existierende Wasserversorgungs-Systeme werden rehabilitiert und an die Zeltsiedlungen angeschlossen. Den Flüchtlingen werden Workshops angeboten, in denen sie für Hygiene sensibilisiert werden und sanitäres Training erhalten. Dadurch werden  Krankheiten eingeschränkt und Lebensbedingungen verbessert. Es werden Wasser Komitees eingerichtet und Gemeindemitglieder bestimmt, die andere mobilisieren und die Nachhaltigkeit des Projekts gewähren. 

 

Dieses Projekt wird von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, unterstützt.

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