Entwicklungszusammenarbeit

Die Entwicklungszusammenarbeit findet in der Regel in unseren Regionalentwicklungs-Programmen statt, die im Schnitt rund 15 Jahre dauern und über Kinderpatenschaften finanziert werden. 
Dort setzen wir unter anderem die folgenden Projektmodelle um, die sich besonders bewährt haben:

Bildung - Unlock Literacy

Maßnahmen, um Lehr- und Lernmethoden innerhalb und außerhalb der Schule zu verbessern.

Livelihood - Saving for Transformation

Schulungen für Familien, die einander unterstützen, um für Schulgelder, Arztkosten und Investitionen zu sparen.

Kinderschutz - Child Protection

Sichere Umgebungen und Prozesse schaffen, die Kinder schützen und unterstützen.

Unterernährung - Positive Deviance & Hearth

Ein erprobter Ansatz, um Unterernährung von Kindern speziell in armen Familien zu verringern.

Lokale Anwaltschaft - Citizen Voice and Action

Schulung der Bevölkerung, ihre eigenen Rechte zu kennen und einzufordern.

Channels of Hope - Change Management

Beeinflussung von traditionellen, negativ behafteten Ansichten und Verhaltensweisen (z.B. Gewalt in der Familie, fehlende Hygiene oder Umgang mit HIV/Aids)

In den rund 15 Jahren, die ein Regionalentwicklungs-Programm dauert, packen wir gemeinsam mit der Bevölkerung die Probleme in der Region an, um nachhaltige Veränderungen herbeizuführen. Die Bewohner der Projektgebiete sind nicht passive Hilfsempfänger, sondern gleichberechtigte Partner. Wir planen alle Projekte mit ihnen gemeinsam und setzen sie mit ihnen um. Das ist ganz entscheidend für den Projekterfolg. Wir verfolgen einen umfassenden Ansatz und arbeiten schwerpunktmäßig in den Bereichen: 
Ernährung und Landwirtschaft, Gesundheit, Wasser und Hygiene, Bildung, Kinderschutz und wirtschaftliche Entwicklung

Unser Fokus liegt auf der Verbesserung der Lebensbedingungen der Kinder. Ergänzt wird unsere langfristige Entwicklungszusammenarbeit durch Schwerpunktprojekte, die von öffentlicher Hand (Grants) oder von Firmen und Gruppen oder Privatpersonen finanziert werden. Sie erlauben uns, spezielle Bereiche noch intensiver zu bearbeiten – etwa Bildung, Gesundheit oder Friedenssicherung. Dies geschieht sowohl in unseren Regionalentwicklungs-Programmen, als auch darüber hinaus.