Das Rot am Band zeigt Unterernährung an

Gemeinsam gegen den Hunger

50 Millionen Menschen kämpfen ums Überleben

Unterernährtes Kind am Arm der Mutter

Kinder und ihre Familien müssen verheerende Entscheidungen treffen.

Hungersnöte haben im 21. Jahrhundert keinen Platz mehr.

Sie wären eigentlich vollständig vermeidbar. Trotzdem steigt die Zahl der Hungernden seit Jahren unaufhörlich an: 2015 waren weltweit 80 Millionen Menschen betroffen. Diese Zahl hat sich seither knapp vervierfacht – und sie steigt weiter.

Das Ziel, den Hunger bis 2030 zu besiegen, rückt damit wieder in weite Ferne. Weltweit stehen 750.000 Menschen unmittelbar vor dem Hungertod, der Großteil – 401.000 Menschen – im äthiopischen Bezirk Tigray.

So hilft World Vision

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Ernährung
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Ernährung sichern
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World Vision ist vor Ort, um Nahrungsmittelhilfe zu leisten, Kinder zu schützen und die am stärksten gefährdeten Menschen – darunter auch Flüchtlinge – zu unterstützen. Mit gezielten Projekten wirken wir den vielfältigen Ursachen von Hunger und Mangelernährung entgegen.

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Kinder im Fokus
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Kinder im Fokus
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Als Kinderhilfsorganisation haben wir immer das Wohl der Kinder im Blick. Neben lebensrettenden Hilfsmaßnahmen für unterernährte Kinder schulen wir auch Eltern zu gesunder und ausgewogener Ernährung und stellen Saatgut und Nutztiere für Familien zur Verfügung.

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Zusammenarbeit
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Partnerschaften leben
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World Vision ist weltweit führend in der Nahrungsmittelhilfe. Wir arbeiten eng mit dem Friedensnobelpreis-Gewinner Welternährungsprogramm (WFP) sowie Regierungen und lokalen Gemeinden zusammen, um Leben zu retten.

Frau mit Kindern in Somalia

Somalia – Schlimmste Dürre seit seit 40 Jahren

Das Land im Horn von Afrika steuert auf die fünfte Dürreperiode in Folge zu. Mehr als sieben Millionen Menschen sind hier von der Hungerkrise betroffen, 200.000 von ihnen stehen an der Schwelle zum Hungertod. Alles deutet darauf hin, dass sich die Situation weiter verschlimmern wird. Bis Jahresende könnten 1,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren akut unterernährt sein. Unzählige Familien sind mit ihren Kindern oft tagelang zu Fuß im Land unterwegs, in der Hoffnung, Gebiete zu

erreichen, in denen sie etwas Nahrung für ihre Kinder bekommen können. Die meisten Mütter, die in Ernährungskliniken aufgenommen werden, haben mindestens ein unterernährtes Kind. Auch in Somalia machen sich die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine bemerkbar: Das Land bezieht 100 Prozent seines Weizens aus der Ukraine. Selbst wenn das Land die hohen Importpreise bezahlen könnte: Für die Bevölkerung wäre der Weizenpreis noch immer viel zu hoch und unleistbar. Und auch die humanitäre Hilfe steht derzeit unter keinem guten Stern: Gerade einmal 29 % der notwendigen Mittel wurden bisher bereitgestellt.

 

 

Uganda – Nahrungsmittelknappheit und Unterernährung

Die Region Karamoja in Nordost-Uganda gilt als eine der ärmsten und am meisten benachteiligten des Landes. Die Bevölkerung lebt traditionell von Vieh- und Subsistenzlandwirtschaft in einer relativ trockenen Region. Seit Jahren herrschen Nahrungsmittelknappheit, Unterernährung, bewaffnete Auseinandersetzungen sowie Klimaschwankungen.

Unser Projekt, das größtenteils von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (ADA) finanziert wird, zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von 15.000 Haushalten zu verbessern und Gemeinden darin zu stärken, besser auf Naturereignisse wie z. B. Heuschreckenplagen vorbereitet zu sein.

Mutter in Uganda mit Baby
Hungerkrise Äthiopien

 

Äthiopien – Hilfe in der Krisenregion Tigray

Die Region Tigray ist eine der ärmsten in Äthiopien. Über 400.000 Menschen sind hier vom Hungertod bedroht. Zwischen Juni 2021 und März 2022 sind nur 10 Prozent der zugesicherten Hilfsmittel in der Region eingetroffen. Seit Mai 2022 ist Tigray außerdem von einigen Services komplett abgeschnitten. Seit Jahresbeginn haben neun Hilfstransporte die Menschen erreicht, die Situation ist aber weiter sehr kritisch.

Zwar hält die vereinbarte humanitäre Waffenruhe. Allerdings vernichtet anhaltende Dürre die Ernte, sodass das Land zunehmend von Importen abhängig ist. Und die werden nicht zuletzt aufgrund des Kriegs in der Ukraine immer teurer.

Burkina Faso - Die Menschen brauchen unsere Hilfe! 

Die humanitäre Situation in Burkina Faso wird jeden Tag bedrohlicher: Klimawandel und Pandemie wirken sich zunehmend auf die Ernährungssituation aus, immer mehr Menschen müssen ihr Zuhause verlassen. Mehr als vier Millionen Menschen sind in der Sahel-Zone von Hunger bedroht, rund 400.000 Kinder sind bereits stark unterernährt. Familien müssen jeden Tag ums Überleben kämpfen, die Zukunft einer ganzen Generation steht auf dem Spiel. Allein in diesem Jahr werden 3,5 Millionen Menschen in Burkina Faso auf humanitäre Hilfe angewiesen sein. Dennoch fehlt es noch immer an ausreichend internationaler Aufmerksamkeit und damit an den nötigen finanziellen Mitteln. Knapp 500 Millionen Euro werden dieses Jahr benötigt, um die Hungersnot zu lindern, den Zugang zu Ernährung zu sichern und jenen zu helfen, die aufgrund der Situation ihr Zuhause verloren haben.  

Burkina Faso

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Wir setzen Ihre Spende gegen Hunger dort ein, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.