Wie wir arbeiten

  • Wir bereiten die Menschen in unseren Projekten auf etwaige Katastrophen vor, damit sie im Notfall möglichst gut gewappnet sind: Wir führen Schulungen über richtiges Verhalten im Katastrophenfall durch und erstellen Katastrophenschutz- und Evakuierungspläne. Wir legen schützende Infrastruktur (Deiche, Gräben, Überschwemmungszonen etc.) an und bauen erdbeben-, wind- und wetterfeste Gebäude und Häuser auf Stelzen. Wir betreiben Wiederaufforstung zum Schutz vor Erosion bei Überschwemmungen und errichten Wasserreservoirs für Dürreperioden. Wir entwickeln kontextbezogene Frühwarnsysteme und gründen und schulen Katastrophenschutz-Komitees für Kinder und Erwachsene.
  • Sobald eine Katastrophe passiert, muss alles ganz schnell gehen: Durch das weltweite Netz an World Vision-Mitarbeitern erreichen uns innerhalb weniger Stunden erste Informationen zum Bedarf an Hilfe.
  • In den ersten 24- bis 72 Stunden leitet ein internationales Team von World Vision-Nothilfe-Experten die Hilfsmaßnahmen ein: Lebenswichtige Hilfsgüter (z. B. Nahrungsmittel, Trinkwasser, Decken) aus unseren strategisch stationierten Nothilfe-Lagern werden ins Katastrophengebiet eingeflogen und verteilt und Notunterkünfte errrichtet.
  • In der zweiten bis vierten Woche nach der Katastrophe arbeitet World Vision an der Stabilisierung der Krisensituation. In Kinderschutzzentren werden Mädchen und Jungen altersentsprechend betreut und können ihre traumatischen Erlebnisse mit psychologischer Hilfe verarbeiten.
  • Rund 90 Tage nach der Katastrophe treten der Wiederaufbau der Infrastruktur, Maßnahmen zur Nahrungsmittelproduktion und Einkommensförderung in den Vordergrund. Um die Betroffenen besser vor den Auswirkungen künftiger Katastrophen zu schützen, werden Vorsorgemaßnahmen geübt.
  • Nach rund 2 Jahren werden unter aktiver Beteiligung der Bevölkerung die Hilfsmaßnahmen in langfristige Entwicklungsprojekte eingebettet, damit die Menschen unabhängig von fremder Hilfe werden.