Wasser verändert alles

Wasser verändert alles!

Was bewirkt die Teilnahme am Global 6K?

Die Teilnahmebeiträge vom Global 6K 2020 fließen in Wasserprojekte in Eswatini (Swasiland) Mosambik und Sierra Leone. Die Projekte werden an Gegebenheiten vor Ort angepasst. Mögliche Umsetzungen inkludieren Bohrungen von Brunnen, Rehabilitierungen von Brunnen, Sanierungen von Wasserleitungen, Bau von Wasseraufbereitungsanlagen uvm.

Der Zugang zu sauberem Wasser ist in vielen Teilen Afrikas und Asiens nicht selbstverständlich. Das ist kaum vorstellbar für uns, die jederzeit frisches und sauberes Wasser zur Verfügung haben. Der Mangel an sauberem Trinkwasser hat weitreichende Auswirkungen bis hin zu gravierenden Auswirkungen auf die Schulbildung der Kinder.

Valdimiro

2020 - Wasser marsch!

"Ich stehe jeden Tag um 4 Uhr auf ...

... damit ich um 9 Uhr in der Schule sein kann", erzählt der 13-Jährige Valdimiro aus Nihessiue, Mosambik. Was passiert dazwischen? Er holt Wasser!
 

Das Wasser bekommt er aus einem fast leeren Wasserloch, das mit anderen Familien geteilt wird. Ist kein Grundwasser mehr verfügbar, muss Valdimiro weiter zum Fluss gehen. Gute 5 Stunden ist er dafür unterwegs und stellt sich Gefahren wie Schlangen und anderen gefährlichen Tieren. Das Wasser ist verschmutzt, wird teilweise von Tieren mitbenutzt und kann zu Durchfall oder anderen Erkrankungen führen!
 

Die gute Nachricht: Bald gibt es Wasser für Valdimiro und seine Familie, denn mit den diesjährigen Global 6K-Teilnahmespenden wird unter anderen auch ein Brunnen für Valdimiros Dorf gebaut!

 


 

VALDIMIROs Welt

Wasser holen

Weite Wege zu Wasser: Valdimiro ist bis zu 5 Stunden am Tag unterwegs, um Wasser zu holen

Wasserloch

Das Wasser schöpft er aus einem kleinen dreckigen Wasserloch, in dem er manchmal auch erst nach Grundwasser graben muss.

Zurück zu Hause wird das Abendessen vorbereitet. Es gibt Kassava, das Hauptnahungsmittel der Region.

Zurück zu Hause wird das Abendessen vorbereitet. Es gibt Kassava, das Hauptnahungsmittel der Region.

Dazu gibt es Bohnen, die in dem Wasser vom Wasserloch gekocht werden.

Dazu gibt es Bohnen, die in dem Wasser vom Wasserloch gekocht werden.

Das Wasser wird neben Kochen und Trinken auch für das Waschen von Geschirr und Wäsche verwendet.

Das Wasser wird neben Kochen und Trinken auch für das Waschen von Geschirr und Wäsche verwendet.

Dazu reicht ein Kübel Wasser kaum. Der weite Weg zu Wasser muss oft mehrmals am Tag bestritten werden.

Dazu reicht ein Kübel Wasser kaum. Der weite Weg zu Wasser muss oft mehrmals am Tag bestritten werden.

Jetzt anmelden und Valdimiro Zugang zu Trinkwasser ermöglichen!


 

Die Teilnahme am Global 6K hilft ...

... die Gesundheit der Menschen zu verbessern.

Weltweit sterben täglich ca. 1.000 Kinder unter 5 Jahren an den Folgen von Krankheiten, die durch verseuchtes Wasser übertragen werden. Wasserquellen sind in vielen Fällen durch Tiere verunreinigt, sodass Kinder und ihre Familien an Infektionskrankheiten wie Diarrhoe, Ruhr oder Cholera leiden. Diese können vor allem für Babys und Kleinkinder lebensgefährlich sein.

... gefahrvolle Wege der Kinder und Frauen zu Wasserstellen zu vermeiden.

Oft sind die nächstgelegenen Wasserstellen kilometerweit von den Dörfern entfernt. Die Wege zum Wasserloch bieten zahlreiche Gefahren für die Kinder und Frauen, die nach der Tradition meist die Aufgabe des Wasserholens übernehmen: Sie müssen durch steinige, abgelegene Gebiete gehen, sind ungeschützt vor Übergriffen oder gefährlichen Tieren wie Schlangen und Skorpionen.

... den Kindern Schulbildung zu ermöglichen.

Nach stundenlangen Fußmärschen schaffen es viele Kinder nicht mehr, in die Schule zu gehen. Sie kommen zu spät, versäumen den Unterricht ganz oder sind im Unterricht müde und können sich nicht konzentrieren. So wird das Wasserholen zu einer gravierenden Hürde für Bildung.

... die wirtschaftliche Situation der Region zu verbessern.

Woran man oft nicht denkt: Viele Menschen in Mosambik und Eswatini (Swasiland) leben von der Landwirtschaft. Doch damit Pflanzen wachsen und gedeihen können, brauchen sie Wasser. Nur so können die Erträge steigen und die Menschen in der Region satt machen.

Tina und Elli

Möchten Sie mehr darüber wissen?

 

Elisabeth Leitner (rechts im Bild)

elisabeth.leitner@wveu.org oder 0660 141 52 07

 

Tina Götz (links im Bild)

tina.goetz@wveu.org oder 0660 129 81 35