Was bewirkt meine Teilnahme am Global 6K?


Die Teilnahmebeitrage vom Global 6K 2019 fließen in Wasserprojekte in Eswatini (Swasiland) und Mosambik.  Die Wasserprojekte werden an Gegebenheiten vor Ort angepasst. Mögliche Umsetzungen inkludieren Bohrungen von Brunnen, Rehabilitierungen von Brunnen, Sanierungen von Wasserleitungen, Bau von Wasseraufbereitungsanlagen, uvm.

Der Zugang zu sauberem Wasser ist in vielen Teilen Afrikas und Asiens nicht selbstverständlich. Das ist kaum vorstellbar für uns, die jederzeit frisches und sauberes Wasser zur Verfügung haben. Der Mangel an sauberem Trinkwasser hat weitreichende Auswirkungen bis hin zu gravierenden Auswirkungen auf die Schulbildung der Kinder.

Auch für Nelson, eines unserer Patenkinder in Mosambik ist der weite Weg zum Wasser tägliche Realität. Daniel, ein Mitarbeiter von World Vision Österreich hat ihn besucht und auf seinem täglichen Weg begleitet:

 

Nelson mit seiner Familie am Wasserloch

In Mosambik holen Nelson und seine Familie Wasser aus der nächstgelegenen Wasserstelle. Der Weg zur unsauberen Wasserquelle ist weit und der Transport immer eine Herausforderung.


 

Daniel begleitet Nelson auf seinem Weg

World Vision-Mitarbeiter Daniel begleitete Nelson im Mai 2018 auf seinem beschwerlichen Weg. Gemeinsam tragen sie die Last: lebensnotwendiges Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen.

Alle Teilnahmebeiträge fließen in Wasserprojekte in Afrika und Asien und kommen Kindern wie Nelson zu Gute. Sie helfen dadurch...

... die Gesundheit der Menschen zu verbessern.

Weltweit sterben täglich ca. 1.000 Kinder unter 5 Jahren an den Folgen von Krankheiten, die durch verseuchtes Wasser übertragen werden. Wasserquellen sind in vielen Fällen durch Tiere verunreinigt, sodass Kinder und ihre Familien an Infektionskrankheiten wie Diarröh, Ruhr oder Cholera leiden. Diese können vor allem für Babys und Kleinkinder lebensgefährlich sein.

... gefahrvolle Wege der Kinder und Frauen zu Wasserstellen zu vermeiden.

Oft sind die nächstgelegenen Wasserstellen kilometerweit von den Dörfern entfernt. Die Wege zum Wasserloch bieten zahlreiche Gefahren für die Kinder und Frauen, die nach der Tradition meist die Aufgabe des Wasserholens übernehmen: Sie müssen durch steinige, abgelegene Gebiete gehen, sind ungeschützt vor Übergriffen oder gefährlichen Tieren wie Schlangen und Skorpionen.

... den Kindern Schulbildung zu ermöglichen.

Nach stundenlangen Fußmärschen schaffen es viele Kinder nicht mehr, in die Schule zu gehen. Sie kommen zu spät, versäumen den Unterricht ganz oder sind im Unterricht müde und können sich nicht konzentrieren. So wird das Wasserholen zu einer gravierenden Hürde für das Bildungssystem.

... die wirtschaftliche Situation der Region zu verbessern.

Woran man oft nicht denkt: Viele Menschen in Mosambik und Eswatini (Swasiland) leben von der Landwirtschaft. Doch damit Pflanzen wachsen und gedeihen können, brauchen sie Wasser. Nur so können die Erträge steigen und die Menschen in der Region satt machen.

Nelson und Daniel

Nelsons langer Weg zum Wasser

Sehen Sie hier, wie World Vision-Mitarbeiter Daniel Nelson auf seinem Weg zur Wasserstelle begleitet. Indem Sie 6 Kilometer für den Global 6K zurücklegen, ermöglichen Sie Kindern wie Nelson Zugang zu naheliegenden und sauberen Wasserquellen.

Tina und Elli

Möchten Sie mehr darüber wissen?

 

Elisabeth Leitner (rechts im Bild)

elisabeth.leitner@wveu.org oder 0660 141 52 07

 

Tina Götz (links im Bild)

tina.goetz@wveu.org oder 0660 129 81 35