TIGRAY | ÄTHIOPIEN

Heuschrecken, Dürre und jetzt Krieg und Vertreibung

Zerstörung in einer Schule in Alamata

Wir sind dort, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird: Seit Anfang Dezember beurteilen wir die Lage und haben bereits erste medizinische Hilfsgüter an das Alamata Krankenhaus in der Region Tigray geliefert. Schwere Unterernährung, Malaria und durch unsauberes Wasser übertragene Krankheiten sind gerade die größte Herausforderung. Unsere Hilfe soll mehr als 1 Million Menschen erreichen.

 

"Die Situation ist äußerst kritisch. Tausende von Kindern sind seit über einem Monat ohne Strom, Wasser und Nahrung. Auch einige unserer Kolleginnen und Kollegen und ihre Familien sind betroffen." 
Edward Brown, Landesdirektor World Vision Äthiopien

Unglaubliche Herausforderungen

Die Eskalation des Konflikts in Tigray hat verheerende Auswirkungen. Sie trifft Äthiopien mitten in der COVID-19 Pandemie und während der nach wie vor anhaltenden schlimmsten Heuschrecken- und Heerwurmplage seit vielen Jahren. Dürre und Überschwemmungen und Wirtschaftskrisen beuteln das Land zusätzlich. Von Flucht und Vertreibung durch ethnische Konflikte sind hunderttausende Kinder und auch schwangere Frauen betroffen.

Zerstörungen in einer Schule in Almata

Bitte helfen auch Sie

Wir haben bereits an internationale Geber appelliert, die geplante Bereitstellung von lebenswichtigen Gütern wie Nahrungsmitteln, sauberes Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene, Notunterkünften sowie weiteren Gesundheits- und Schutzmaßnahmen durch Finanzzusagen zu beschleunigen. Unser Hilfsplan umfasst ein Volumen von 10 Millionen US-Dollar.

„Wir stehen vor diversen gewaltigen Herausforderungen, und die Tigray-Krise ist definitiv die größte Bedrohung von allen“, so Brown. „Das Ziel unserer Nothilfe ist es, weitere Zerstörung und Todesfälle zu verhindern und so zu einem nachhaltigen und gerechten Frieden beizutragen."

Bitte spenden Sie jetzt und unterstützen Sie unsere überlebenswichtigen Maßnahmen!