Fortschrittsbericht 2022

Darum arbeiten wir in Lubulini

Als World Vision im Jahr 2005 die Arbeit in Lubulini aufnahm, war ein großer Teil der Kinder unterernährt. Häufige Dürreperioden und das Fehlen von Saatgut, Geräten und landwirtschaftlichem Know-how hatten enorme Versorgungsprobleme nach sich gezogen, die mageren Ernteerträge reichten kaum für den Eigenbedarf. Im Zuge des Projekts konnten jedoch dauerhafte Strukturen aufgebaut werden und dank umfassender Trainings sind die Menschen nach der Projektübergabe im Jahr 2024 nicht länger auf Unterstützung angewiesen.

 

 

Projektinfo

Vorläufige Projektdauer in Lubulini: 2024

Schwerpunkte der nächsten Jahre: Wasser, Bildung, Kinderschutz

Zahlen Daten Fakten

Wasser

Der Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanitärer Gesundheitsversorgung und Hygiene konnte für 1.340 Haushalte sichergestellt werden. Dafür wurden zwei Wassersysteme gebaut, zwei Brunnen saniert und insgesamt 279 Auffangbehälter für Regenwasser errichtet. Damit haben insgesamt 3.041 Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser, darunter 2.927 Kinder.

Wasser
Gesundheit und Ernährung

Gesundheit & Ernährung

In den vergangenen beiden Jahren lag der Schwerpunkt im Bereich Gesundheit auf der Eindämmung der Pandemie. Ein erheblicher Teil des verfügbaren Budgets floss daher in Hygienemaßnahmen: 9.044 Menschen wurden in verbesserter Hygiene geschult, außerdem wurden 549 Hand-Waschstationen errichtet.

Kinderschutz

Das Projekt hat die Umsetzung des Kinderschutzgesetzes maßgeblich vorangetrieben. Im Jahr 2020 erhielten 114 Kinder eine Geburtsurkunde, im darauffolgenden Jahr waren es 187 Kinder. Sie alle haben jetzt Zugang zu medizinischer Versorgung und kostenloser Grundschulbildung. Außerdem wurde das Meldesystem zur Prävention von Gewalt an Kindern weiter gestärkt und Gemeindemitglieder entsprechend geschult.

Kinderschutz
Bildung

Bildung

Aufgrund der Pandemie und politischer Unruhen waren die meisten Schulen im Land in den vergangenen zwei Jahren größtenteils geschlossen. Damit die Kinder ihre Ausbildung trotzdem fortsetzen können, wurden Lesecamps mit Kreidetafeln, persönlicher Schutzausrüstung sowie insgesamt 1.550 personalisierten Lesebüchern ausgestattet. So konnte das Lesen trotz der Schulschließungen erfolgreich gefördert werden.

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