Tram Tau
Vietnam

Als World Vision 2006 in der abgelegenen Bergregion Tram Tau mit der Arbeit begann, lebten 71 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Besonders die Kinder litten oft an Mangelernährung.


Aktuelle Meldung aus Tram Tau

Unser Projekt Tram Tau in Vietnam wurde von heftigen Unwettern getroffen.
Die starken Überschwemmungen am 10. Oktober im Zentrum und im Norden Vietnams lösten gefährliche Erdrutsche aus. In unserem Entwicklungsprojekt Tram Tau forderte das Unwetter neun Todesopfer. Zwei Patenkinder sind ums Leben gekommen - die Paten haben wir bereits informiert.
Die Menschen im Projektgebiet werden mit dem Nötigsten versorgt und es wird sichergestellt, dass alle sauberes Wasser zur Verfügung haben.
Wir sind in ständigem Kontakt mit den Verantwortlichen vor Ort und halten Sie hier auf dem Laufenden. Bitte beachten Sie, dass es zu Verzögerungen im Briefkontakt mit den Patenkindern kommen kann. Wir danken für Ihr Verständnis!

 

Ausgangssituation

Krank aus Unwissenheit: 71 Prozent der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Besonders die Kinder leiden an Mangelernährung. Verunreinigtes Wasser und schlechte hygienische Bedingungen führen ebenfalls zu gesundheitlichen Problemen.

Zu wenig zum Leben: Viele Bewohner von Tram Tau sind Kleinbauern und erwirtschaften kaum genug, um sich und ihre Familien zu versorgen. Der Anbau im Gebirge ist beschwerliche Feldarbeit, die oft nicht mal für das Notwendigste ausreicht.

Alphabetisierung: Im Bereich Schulbildung gibt es in Tram Tau viel zu tun: Mehr als die Hälfte der Erwachsenen kann weder lesen noch schreiben. Wegen schlechter Straßen sind die Schulen schwer erreichbar.

 

So helfen wir

Gesundheit und Hygiene: Wir helfen den Bauern, ihre Erträge zu erhöhen. Durch die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und sicheren Sanitäranlagen tragen wir ebenfalls dazu bei, die Gesundheitssituation in Tram Tau zu verbessern.

Hilfe für Kleinbauern: Wir schulen die Bauern in Anbaumethoden, die dem örtlichen Klima angepasst sind. Wir errichten Sammelanlagen für Regenwasser für die Bewässerung der Felder und schulen Familien in Tierzucht und Gemüseanbau.

Bildungschancen: Mit dem Bau von Straßen und Schulen sowie mit deren Austattung mit Unterrichtsmaterialien und durch die Ausbildung von Lehrern können wir die Eltern der Kinder überzeugen, dass Bildung der Ausweg aus der Armut ist.