5. Mai - Wir sind in der Hauptstadt Hanoi angekommen!


Auf eines muss man sich gefasst machen, wenn man mit dem Flugzeug durch Vietnam reist. Pünktlich geht man selten an Board und nicht oft passiert es, dass man dann doch länger auf den Flug wartet, als er selbst dann dauert. Zur früher Morgenstunde und nach einem vietnamesischen Frühstück bei Sonnenaufgang starten wir aus Hoi An los und zu Mittag landen wir in der Hauptstadt - Hanoi.

Die Städte die wir auf unserer bisherigen Reise besichtigen, erkunden und entdeckt haben sind - obwohl sie alle kulturell und spirituell etwas verbindet - trotzdem in keinster Weise zu vergleichen. Alle auf ihre ganze eigene Art besonders. Und so reiht sich auch Hanoi in unsere Liste der unvergleichlichen Städte Vietnams.

Über den „roten Fluss“ der mit seinen Armen die Hauptstadt umschließt - daher auch der Name „Ha Noi“ = „innerhalb der Flüsse“, vorbei am höchsten Gebäude Vietnams, benannt nach der Geliebten des südkoreanischen Auftraggebers: „Lotte“. 

Nach einem kurzen Erholungsstündchen waren schon wieder alle auf den Beinen und los ging’s durch die Altstadt und das französische Viertel. Wir schlendern durch die Straßen, die alle bis heute den Namen ihres ursprünglichen Nutzens tragen. So also die Seiden-, Stoff- und Sargstraße. Hier werden bis heute noch die namentlich erwähnten Waren verkauft. Vorbei an den Streetfood-Ständen, an Gemüse und exotischen Früchten, Fleisch und Fisch. Vorbei an schmalen Straßen, die die eng aneinandergereihten Häuser trennen. Und im Hintergrund immer das Hupen der Motorräder.

Unser Guide erzählt uns im Bus von seinem Hanoi und beim aus dem Fenster schauen erinnert uns das Straßenbild schon ein bisschen an das zuvor gesehene.

Nein, da war doch etwas, was anders aussah - die Menschen auf den Motorrädern tragen alle Sturzhelme. Ein sehr sittliches Verhalten für die sonst so sorglosen Motorradfahrer. Trotz ihres Versuches, die Helmpflicht für unnötig zu erklären - mithilfe eines Tests, in dem sie eine Stoffhaube und einen Helm vom höchsten Gebäude warfen, bei dem der Helm kaputt ging und die Stoffmütze nicht, sind die Vietnamesen seit 2007 verpflichtet etwas Helmähnliches auf dem Kopf zu tragen.

Den späten Nachmittag verbringen wir in einem traditionellen Wasserpuppentheater, das von typisch vietnamesischer Musik begleitet wird. Hier werden Geschichten von dem früheren Alltag der vietnamesischen Bauern während Hochwassers erzählt. Ein Spektakel und etwas ganz Neues für alle von uns.

 

Den Abend lassen wir in einem traditionellen Restaurant mit gewohnten acht Gängen ausklingen. Unser erster Tag in Hanoi.

Verfasst von unserer Autorin: Patin Sophie

 

Mehr Bilder von Hanoi finden Sie in unserer Bildergalerie: 

  • Auch im Puppentheater finden wir einen Drachen.
  • Unsere Aussicht beim Frühstück
  • Auf den Straßen von Hanoi unterwegs.
  • Diese Dame baut ihr Fahrrad zum Marktstand um.
  • Bei kleinen Verkaufsständen wird Obst und Gemüse angeboten.
  • In Hanoi besuchen wir ein Puppentheater.
  • Unsere Autorin Sophie