Aufforstung im südlichen Afrika
World Vision wirkt auf vielen Gebieten dem Klimawandel entgegen und geht mit den Familien in den Regionalprogrammen einen Weg, der die Erderwärmung und ihre Folgen beherrschbarer machen wird.
Der Klimawandel ist kein Gespenst.
Wegschauen nützt nichts mehr, selbst hartnäckige Kritiker stimmen inzwischen zu, dass die weltweite Erwärmung ein Vorbote des Klimawandels ist. Der UN-Klimarat (www.ipcc.ch)   hat für seine Klimaforschungen gemeinsam mit Al Gore den Friedennobelpreis 2007 erhalten. Der Klimarat registriert die vielfachen Veränderungen der letzten Jahre: Die Gletscher von Grönland über Österreich bis nach Kenia gehen rasant zurück, die Durchschnittstemperatur wird sich in den nächsten 100 Jahren um bis zu 5,8 Grad erhöhen. Zum Vergleich: Von 1850 bis 2005 ist die Temperatur nur um 0,76 Grad gestiegen.

Was bedeutet das:

Flutkatastrophen und extreme Dürren werden mehr als bisher die Kontinente gleichzeitig heimsuchen. Flutkatastrophen und extreme Dürren werden mehr als bisher die Kontinente gleichzeitig heimsuchen. Im Sommer 2007 haben wir einen ersten Vorgeschmack auf das erleben müssen, was noch auf Afrika zukommt.
Eine ungeheuere Flutkatastrophe hat das ganze mittlere Afrika heimgesucht.
Gleichzeitig leidet das südliche Afrika unter der schwersten Dürre in der Geschichte. In Swaziland ist die Ernte um 88% zurückgegangen.
Im Zuge der Erderwärmung wird Afrika auch in Zukunft besonders hart betroffen sein. Vom Senegal bis nach Äthiopien, von Kenia bis Mosambik haben die Folgen des Klimawechsels massive Auswirkungen. Im Jahr 2020 werden alleine in Afrika durch Dürrekatastrophen bis zu 250 Millionen Menschen hungern müssen
Das ist die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht aber lautet:
Wenn wir uns der Herausforderung stellen, dann gibt es gute Chancen, mit dem Klimawandel fertig zu werden.

Als christliche Entwicklungshilfsorganisation ist gelebte Solidarität für World Vision selbstverständlich. Mit unseren Regionalentwicklungsprogrammen haben wir die Chance, direkt auf dem Land mit den Bauern zusammen Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Wir nutzen die Zeit bis 2020 für Maßnahmen in drei grundsätzlichen Bereichen:

- Die Folgen abschwächen, etwa durch Aufforstungen, die dem Treibhauseffekt entgegenwirken

- An den Klimawechsel anpassen, durch Brunnenbau, Überflutungsschutz, geänderte Anbaumethoden mit dürreresistenten Pflanzen.

- Anwaltschaftliches Engagement für Verteilungsgerechtigkeit und Klimaschutz.

Das Engagement der Familien in den ärmsten Gebieten der Erde, unterstützt durch die Entwicklungsarbeit von World Vision, trägt dazu bei, mit den klimatischen Herausforderungen zurechtzukommen. So kann der Klimawandel sogar zu einer Chance werden. Mit der Hilfe unserer Patinnen und Paten wird es möglich, den Weg zu einer besseren Zukunft für die Kinder dieser Welt zu gehen.


 Österreichisches Spenden-Gütesiegel